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Flüssigdünger Lagerung

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Düngen ist für das Wachstum von Pflanzen unabdingbar, schließlich brauchen sie genügend Nährstoffe. Ideal dafür ist in vielen Fällen Flüssigdünger, weil er sich leicht dosieren lässt und einfach ins Gießwasser gegeben werden kann. Doch worauf muss man bei der Düngung unbedingt achten und wie sieht es mit der Lagerung aus? Das und warum ein IBC Container für die Flüssigdünger Lagerung eine gute Wahl ist, erfahren Sie hier.

Das Gesetz des Minimums

Wer sich auch nur ein klein wenig mit Biologie beschäftigt, stößt früher oder später auf das sogenannte „Gesetz des Minimums“. Es besagt, dass eine Pflanze stets nur so gut wachsen kann, wie es ein Minimalbestand an Nährstoffen zulässt. Ohne Nährstoffe wachsen Pflanzen gar nicht.

Bei zu wenigen Nährstoffen, also wenn der Minimalbestand unterschritten wird, ist das Wachstum mindestens sehr eingeschränkt.

Nahezu alle Pflanzen holen sich die benötigten Nährstoffe über ihre Wurzeln aus dem Boden bzw. dem Pflanzsubstrat. Weil die Menge an Nährstoffen darin aber begrenzt oder gar aufgebraucht ist, muss im Garten oder im Haushalt gedüngt werden.

Ohne Naehrstoffe wachsen Pflanzen gar nicht
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Ein Dünger ist demnach nichts anderes als ein gebündeltes Nährstoffpaket. Dabei kommt es auf eine genaue Dosierung an. Zu viel Düngemittel kann ebenso negative Folgen haben wie zu wenig. Man könnte auch sagen: Pflanzen zu düngen, ist die hohe Kunst der Dosierung. Am einfachsten gelingt dies normalerweise mit Flüssigdünger. Grund genug also, sich näher damit zu beschäftigen und sich dabei auch mit der Lagerung bzw. dem Düngerlager auseinanderzusetzen.

Pflanzen düngen – die allgemeinen Grundlagen

Egal, ob nun Blumen, Gemüse, Zierpflanzen, Sträucher, Bäume oder auch der Rasen – ohne regelmäßige Düngung wird man an ihnen im Garten keine dauerhafte Freude haben. Es müssen zwingend der richtige Dünger und vor allem die richtige Menge verabreicht werden.

Dabei gilt zunächst einmal, dass nur während der Wachstumsphase, also etwa in der Zeit von April bis Ende August gedüngt werden sollte.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass die Pflanzen einen zum Teil sehr unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen haben. Und dann kommt es auch noch auf die Beschaffenheit des Bodens an. Vor der Düngung muss also unbedingt abgeklärt werden, welche Nährstoffe benötigt die jeweilige Pflanze und wie viele davon sind bereits im Boden vorhanden. Eine sorgfältige Bodenanalyse ist dafür unumgänglich.

Laechelnde Floristin beim Giessen der Rosen
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Bestimmte Faktoren lassen sich dabei relativ einfach mit Testsets aus dem Gartenfachhandel bestimmen. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen möchte, sollte eine umfassende Bodenanalyse vornehmen lassen. Diverse Institute, Gartenbauvereine und Gärtnereien bieten die zu einigermaßen überschaubaren Kosten an. Ausgehend von den Werten, die man da erhält, wählt man dann die Düngerart und die Düngermenge.

Die vielen Vorteile von Flüssigdünger

Düngemittel sind heute in einer Vielzahl von Formen und Varianten erhältlich. Es gibt sie beispielsweise in Körnerform, als Granulat oder als Düngestäbchen, die in den Boden gesteckt werden. Der Klassiker ist natürlich Kompost, den man am besten auch noch aus dem eigenen Garten gewonnen hat.

Naturduenger in der Hand
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Jede dieser Varianten hat ihre Vorteile. Am einfachsten gestaltet sich die Düngung aber mit einer weiteren Form, nämlich der Flüssigdüngung. Wie es der Name schon sagt, handelt es sich dabei um einen flüssigen Dünger. Er überzeugt vor allem durch seine leichte Handhabung.

Man kippt die benötigte Menge einfach ins Gießwasser und versorgt die betreffende Pflanze dann gleichzeitig mit Flüssigkeit und Nährstoffen.

Wichtig ist dabei allerdings nach Möglichkeit direkt an der Wurzel zu gießen und nicht großflächig auf Blätter oder Früchte. Mit einem flüssigen Düngemittel lässt sich aber nicht nur sehr zielgerichtet düngen, es lässt sich auch relativ genau dosieren.

Flüssigdünger Lagerung: Warum ein IBC die ideale Wahl sein kann

Den Intermediate Bulk Container (IBC) kennen viele Gartenbesitzer als Wassertank. Er lässt sich allerdings auch problemlos für die Flüssigdünger Lagerung bzw. als Düngerlager verwenden. Das macht natürlich nur Sinn, wenn bei einem wirklich großen Garten auch große Mengen Düngemittel benötigt werden. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, den Flüssigdünger direkt ins Wasser im Tank zu kippen. Allerdings sollte man dabei stets das Mischverhältnis, das der Hersteller empfiehlt, im Auge behalten. Das kann sich durch die notwendige Entnahme von Wasser aus dem IBC und das Nachfüllen nämlich nicht nur sehr schnell, sondern auch beständig ändern.

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Ideal ist ein IBC Container aber vor allem wegen seiner sicheren und leichten Handhabung. Dank der verbauten Dichtungen und seiner hohen Stabilität kann praktisch keine Flüssigkeit ungewollt nach außen dringen. Über die integrierte Auslaufarmatur wiederum kann etwa das mit Düngemittel versetzte Wasser entnommen werden. Man schraubt einfach den Deckel des IBCs auf und gibt den Dünger über die obige Öffnung zum Wasser. Kurzum: Ein IBC Container kann vor allem bei großen Gärten und einem großen Düngerbedarf eine wertvolle Hilfe sein.

Flüssigdünger lagern – Sorgfalt ist Pflicht

Egal, wie Sie düngen: Bei der Lagerung und dem Umgang mit Düngemittel ist Sorgfalt die oberste Pflicht. Stets gilt, dass man sich unbedingt an die Dosierungs- und Mischvorgaben des Herstellers zu halten hat. Zu hohe Düngergaben können sehr negative Folgen für den Boden und damit für die Umwelt haben. Bei der Lagerung in einem Düngerlager ist immer auch Vorsicht angesagt. Es muss vor allem vor Kindern geschützt werden, damit die sich keine unbeabsichtigten Vergiftungen zuziehen können.

Fluessigduenger lagern
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Dünger ist für alle Pflanzenarten unglaublich wichtig, für Menschen und Tiere kann er jedoch sehr schnell zur Gefahr werden. Aber zumindest bei der Flüssigdünger Lagerung bietet ein IBC hier sehr viel Schutz. Ansonsten gilt: Düngemittel immer gut verschlossen halten.