Getrieberegner zur Bewässerung
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Getrieberegner zur Bewässerung

« Rotosprinkler sind ideal für Rasenflächen »

Wer im Rahmen automatischer Gartenbewässerung auch größere Flächen mit Wasser versorgen möchte, kommt um einen Regner nicht herum. Geradezu ideal dafür sind Getrieberegner, die sich im Boden versenken lassen, wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Wie genau so ein Getrieberegner funktioniert und welche Vorteile er bietet erfahren Sie hier am Beispiel des meistverkauften Getrieberegners in Europa, der Typenreihe 3500 von Rain Bird.

Automatisiertes Gießen

Im Sommer, wenn es draußen trocken und heiß ist, kommt niemand ums Gartengießen herum. Die Pflanzen benötigen schließlich jede Menge Wasser, um wachsen und gedeihen zu können. Bei einem eher kleinen Garten ist das im Normalfall kein Problem. Anders sieht es hingegen bei größeren Gärten aus. Insbesondere dann, wenn auch eine oder mehrere Rasenflächen bewässert werden müssen. Das Gießen kann hier sehr schnell zur zeitraubenden Herausforderung werden. Da ist es dann mehr als sinnvoll, sich das Prinzip der Beregnung für die Bewässerung zunutze zu machen. Oft wird dafür ein mehr oder weniger komplexes Bewässerungssystem genutzt, das fest über den gesamten Garten hinweg installiert worden ist.

Getrieberegner zur Bewässerung von Blumenbeet
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Die zentralen Bestandteile dieses Systems sind die sogenannten Beregner. Dabei handelt es sich um Zubehörteile, die das Wasser aus einer Zuleitung in die Höhe katapultieren, damit es dann von oben herabregnen kann. Im besten Falle kommen für diese Form der Bewässerung versenkbare Getrieberegner zum Einsatz, die häufig auch Rotosprinkler genannt werden. Die kleinen Helfer machen es möglich, eine Fläche im Radius von 360 Grad zu beregnen. Sie können jedoch auch so eingestellt werden, dass jeweils nur ein bestimmtes Segment bewässert wird.

Rain Bird Sprühkopfsprinkler PopUp 1804

Wie funktionieren Getrieberegner bzw. Rotosprinkler?

Damit es bei der Bewässerung des Gartens mit der Beregnung von oben klappt, muss das Wasser erst einmal in die Höhe befördert werden. Logisch, nur dann kann es der Schwerkraft folgend auf den Boden regnen. Bei Regnern handelt es sich um jene praktischen Geräte, die genau diese Aufgabe erfüllen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Wasserquelle um die öffentliche Wasserversorgung oder beispielsweise eine Regentonne handelt.

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Wichtig ist nur, dass das Wasser mit einem gewissen Druck beim Beregner ankommt. Der enthält in seinem Inneren eine Düse, die den ankommenden Wasserstrahl in einzelne Tropfen aufspaltet. Der Wasserdruck wiederum sorgt dafür, dass diese Tropfen in die Luft nach oben katapultiert werden. Der Druck in der Zuleitung ist ebenfalls dafür verantwortlich, dass sich das im Inneren des Gerätes verbaute Getriebe in Bewegung setzt. Dieses Getriebe sorgt dafür, dass die Wasserverteilung nicht nur in eine einzige Richtung stattfindet. Normalerweise sollte eine Beregnung im 360 Grad Radius möglich sein. Der bewegliche Kopf des Regners dreht sich innerhalb eines Beregnungsvorgangs also mehrmals um seine eigene Achse. Sollte das jedoch nicht gewünscht sein, kann auch eine manuelle Einstellung erfolgen, die immer nur ein bestimmtes Kreissegment abdeckt. Sinnvoll ist das beispielsweise, wenn bestimmte Abschnitte einer Fläche von einer Bewässerung ausgenommen werden sollen.

Rain Bird PopUp Rotosprinkler 3504-PC

Die meisten Getrieberegner werden heute aus Kunststoff gefertigt. Am besten ist es, wenn sie sich im Boden versenken lassen. Man spricht dann von Versenkregnern. Sobald das Wasser am Regner ankommt, wird er ausgefahren. Wird die Wasserzufuhr wieder gestoppt, fährt er ein. Einfahren bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der ausfahrbare Teil des Regners sich unterhalb der Bodenoberfläche befindet. Somit ist es beispielsweise problemlos möglich, mit einem Rasenmäher über den Regner hinweg zu fahren. Darüber hinaus besteht nicht die Gefahr, dass er zur Stolperfalle im Rasen wird.

Getrieberegner zur Bewässerung eines Fussballfeldes
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Mit einem ganzen System zur perfekten Gartenbewässerung

Getrieberegner entfalten all ihre Möglichkeiten am besten, wenn sie in ein Bewässerungssystem eingebunden sind. Dazu müssen diverse Leitungen im Garten verlegt werden. Eine Hauptleitung führt von der Wasserquelle weg und verzweigt sich in eine beliebig große Anzahl von Nebenleitungen, die jeweils zu den Pflanzen führen, die gewässert werden sollen. Getrieberegner werden dabei in erster Linie dazu genutzt, Rasenflächen zu bewässern. Sie sind förmlich für die Flächenbewässerung geschaffen.

Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen sorgt allein die Höhe, in die das Wasser katapultiert wird, für eine großflächige Verteilung. Zum anderen bewirkt die durch das Getriebe verursachte Bewegung der Düse, dass nicht immer die gleiche Stelle beregnet wird, sondern eine flächenmäßige Verteilung stattfindet. Wer mit Versenkregnern im Rasen arbeiten möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Zuleitungen zu den Beregnern unter der Erde verlegt werden müssen, da sonst ein Mähen des Rasens unmöglich wäre. Der Aufwand, der dafür nötig ist, wird allerdings durch den Komfort bei der Bewässerung schnell ausgeglichen.

Der Rain Bird PopUp Rotosprinkler 3504-PC

Um die Möglichkeiten, die ein Getrieberegner bietet, anschaulich zu machen, werfen wir einen kurzen Blick auf den die Beregner der Serie 3500 des amerikanischen Herstellers Rain Bird. Sie gehören in Europa mit zu den meistverkauften Geräten ihrer Art. Gedacht sind sie für die Beregnung von kleinen und mittelgroßen Flächen. Sie können sowohl im eigenen Garten als auch in öffentlichen Parks und auf Sportplätzen eingesetzt werden.

Rain Bird PopUp Rotosprinkler 3504-PC

Besonders markant an der Serie 3 500 sind die patentierten Rain Curtain düsen. Sie führen dazu, dass sich möglichst große Tropfen bilden und eine sehr gleichmäßige Wasserverteilung über die gesamte Wurfweite hinweg gewährleistet ist. Apropos Wurfweite bzw. Wurfhöhe: Diese lässt sich manuell von 4,6 bis 10,7 Meter einstellen. Darüber hinaus kann auch eine bestimmte Segmentierung eingestellt werden. Praktisch ist zudem, dass das Getriebe ohne Öl bzw. ohne Schmierung auskommt. Eine dauerhafte Bewässerung ist somit praktisch ohne Wartung möglich. Lediglich die Düse muss von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Eine integrierte Abstreifdichtung sorgt außerdem dafür, dass beim Ein- und Ausfahren des Beregners keine Verschmutzungen ins Innere dringen können.