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Der IBC als Getränkecontainer

« Praktische Behälter für die Getränkeindustrie »

Der Intermediate Bulk Container ist heute aus der Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken. Vor allem wenn es um Getränke bzw. um Mischgetränke geht, kommt er praktisch überall zum Einsatz. Tatsächlich bietet ein IBC der Getränkeindustrie unschätzbare Vorteile. Wie genau so ein Getränkecontainer verwendet werden kann und welche besonderen Vorzüge er aufweist, erfahren Sie hier.

Als Getränkecontainer: Tank vs. Fass

Fässer haben bei der Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln und Getränken immer schon eine große Rolle gespielt. Da man einen IBC Container durchaus als raffinierte Weiterentwicklung eines Fasses sehen kann, wundert es nicht, dass er seinem runden Kollegen mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Der Container hat ein deutlich größeres Fassungsvermögen, lässt sich leichter transportieren, effektiver lagern und weist eine deutlich höhere Funktionalität auf. Gerade wenn es um Lebensmittel bzw. um Getränke geht, kann er deshalb enorm punkten. Darüber hinaus spielt natürlich auch eine Rolle, dass sich IBCs grundsätzlich verhältnismäßig leicht reinigen lassen.

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Kurzum: Gerade als sogenannter Getränkecontainer sind IBCs herkömmlichen Fässern deutlich überlegen. Was aber macht sie in diesem Zusammenhang wirklich so besonders? Wie werden sie konkret eingesetzt? Und wie lassen sie sich gerade im Zusammenhang mit der Getränkeindustrie noch optimieren? Genau diesen Fragen wollen wir näher auf den Grund gehen.

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Wieso sind IBCs ideal als Getränkecontainer?

Die industrielle Produktion von Getränken ist natürlich stark maschinell geprägt. Zumeist handelt es sich ja um Mischgetränke, die aus unterschiedlichen Zutaten bzw. Ausgangsflüssigkeiten bestehen. Eine Orangenlimonade beispielsweise setzt sich unter anderem aus Saftkonzentrat, Wasser und nicht zuletzt auch Flüssigzucker zusammen. Hinzu kommen gegebenenfalls Geschmacks- und Konservierungsstoffe. Die einzelnen Zutaten werden bei der Produktion der Limonade in unterschiedlichen Mengen benötigt. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass jede Zutat zum Zeitpunkt der Produktion die richtige Fließfähigkeit und nicht zuletzt auch die richtige Durchmischung aufweist.

Orangenlimonade
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Bei Säften kann es beispielsweise sein, dass sich bestimmte Stoffe auf dem Boden absetzen. Flüssigzucker wiederum neigt naturgemäß stark zum Verdicken, weshalb es in der Regel notwendig ist, ihn vor der Verarbeitung auf eine bestimmte Temperatur zu bringen.

Das bedeutet letztlich, dass diverse Gefäße für die Lagerung und Aufbereitung der Ausgangsstoffe notwendig sind.

IBC Container sind dabei häufig die erste Wahl. Sie sind relativ günstig in der Anschaffung, füllen den vorhandenen Lagerplatz deutlich effizienter aus als Fässer und bieten auch noch einige Features, die die Aufbereitung von Flüssigkeiten enorm erleichtert. So lassen sich in ihnen zum Beispiel problemlos Rührwerke einsetzen, die dann für eine optimale Durchmischung des Inhalts sorgen.

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Das Rührwerk wird dabei auf der Einfüllöffnung des Containers angebracht und mit einem Elektromotor betrieben. Da es jederzeit wieder abmontiert werden kann, lässt es sich natürlich auch für andere Container verwenden. Darüber hinaus sorgen passgenau Heizmäntel und Heizdecken dafür, dass die Flüssigkeit im Getränkecontainer genau die richtige Temperatur für eine optimale Fließfähigkeit hat.

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Sowohl die Heizelemente als auch IBC Rührwerke lassen sich in der Regel individuell einstellen. Konkret heißt das, dass sich die Temperatur und die Umdrehungen an die jeweiligen Erfordernisse anpassen lassen. Und gerade diese Features, die mit einem IBC Container möglich sind, machen ihn für die Getränkeindustrie besonders interessant.

Wo werden Getränkecontainer konkret eingesetzt?

IBCs finden heute in der gesamten Lebensmittel- bzw. Getränkeindustrie Verwendung. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn flüssige oder annähernd flüssige Lebensmittel gelagert, transportiert oder verarbeitet werden. Das kann etwa bei der Produktion von Milchprodukten oder Saucen der Fall sein. Geht es um Getränke, sind es meistens die sogenannten Softdrinks und viele Säfte, für die sich ein großer Tank anbietet. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Produkte, die auf Sirup basieren.

Cola
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Cola zum Beispiel besteht im Wesentlichen aus einem speziellen Sirupgemisch, das mit Wasser vermengt und dem dann Kohlensäure zugesetzt wird. Der Sirup ist in seiner Konsistenz dabei weitaus zähflüssiger als Wasser. Außerdem kann es auch hier vorkommen, dass sich bestimmte Inhaltsstoffe am Boden absetzen und damit die optimale Zusammensetzung und den Geschmack gefährden. IBCs leisten deshalb bei der Lagerung und Verarbeitung von Sirup eine nicht zu unterschätzende Hilfe. Durch die Kombination eines Rührwerks mit einem Heizmantel wird er im Getränkecontainer entweder permanent oder bei Bedarf genau auf jene Konsistenz bzw. Durchmischung gebracht, die für eine Verarbeitung notwendig ist.

Wie lassen sich Getränkecontainer nochmal optimieren?

Ein IBC Container weist von Haus aus eine enorm hohe Funktionalität auf. Diese lässt sich mit dem richtigen Zubehör allerdings noch einmal enorm steigern. Neben Rührwerken und Heizmänteln kommen hier vor allem Schutzhüllen in Frage.

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Bestimmte Ausgangsflüssigkeiten in der Getränkeproduktion wie etwa Säfte können durchaus lichtempfindlich sein. Mit einer Schutzhülle lässt sich eine Gefährdung durch UV-Strahlen nahezu komplett vermeiden. Schlussendlich bieten IBCs auch noch den enormen Vorteil, dass sie sich miteinander verbinden lassen. Diese Verbindung erfolgt über die Auslauföffnungen der Container und mittels eines Schlauchsystems. So lassen sich problemlos und kostengünstig ganze Getränkecontainer-Batterien aufbauen, die stets für die benötigte Menge an Flüssigkeiten sorgen. Ein weiterer Pluspunkt dieser Verbindungssysteme ist schließlich, dass sie sich wirklich einfach montieren und wechseln lassen.

Getränke und IBCs – eine perfekte Kombination

In der Getränkeindustrie sind IBC Container stets Teil eines komplexen Systems. Idealerweise sind sie direkt mit der Produktionsanlage verbunden. IBCs sind vielleicht nicht unbedingt das Wichtigste bei der Getränkeproduktion, sie erleichtern die Arbeit aber freilich enorm.

Am häufigsten werden sie übrigens in kleinen und mittelständischen Betrieben verwendet. Dort weiß man ihre Vorzüge ganz besonders zu schätzen.

Und zu diesen Vorzügen gehört zweifellos auch, dass sich so ein IBC ausgesprochen leicht transportieren und bei Bedarf auch ohne große Schwierigkeiten stapeln lässt. Kein Wunder also, dass IBCs und Getränke so etwas wie eine wirklich perfekte Kombination sind.