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PE-Druckrohre für die Bewässerung

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Wer sich in seinem Garten ein Bewässerungssystem installieren möchte, benötigt dazu zwingend Schläuche und Druckrohre, die das Wasser dorthin führen, wo es hin muss. Sogenannte PE-Druckrohre haben sich dabei als ideale Lösung erwiesen – nicht zuletzt deshalb, weil sie auch problemlos oberirdisch verlegt werden können. Was genau sie auszeichnet und warum sie perfekt für die Bewässerung sind, erfahren Sie hier.

In heißen Sommern braucht der Garten Wasser

Im Sommer ist Gießen inzwischen zur Pflicht geworden. Pflanzen brauchen Wasser, um gedeihen zu können. Regnet es nicht, muss zwangsläufig zur Gießkanne oder zum Gartenschlauch gegriffen werden. Das kann mitunter ein mühsames und zeitaufwändiges Unterfangen sein. Ganz zu schweigen davon, dass es tägliche Anwesenheit erfordert. Ein Bewässerungssystem kann da eine kluge Alternative sein – erst recht, wenn es auf dem Prinzip der Tropfbewässerung basiert. Ein derartiges System versorgt die Pflanzen quasi automatisch mit Wasser. In Kombination mit einer Zeitschaltuhr klappt das auch bei Abwesenheit der Gartenbesitzer. Allerdings muss dabei das Wasser mehr oder weniger direkt zu den einzelnen Pflanzen transportiert werden. Und das gelingt nur über entsprechende Leitungen. Idealerweise werden diese im Gartenboden verlegt. Wem das zu aufwändig ist, kann sie allerdings auch über der Erde platzieren – vorausgesetzt, das verwendete Schlauch- bzw. Leitungsmaterial widersteht dauerhaft der Sonneneinstrahlung und der Witterung. PE-Druckrohre tun das, ohne dabei an Flexibilität einzubüßen. Mit ihnen lassen sich selbst komplexe Systeme mühelos gestalten. Gründe genug also, sich etwas näher mit ihnen zu beschäftigen.

Zum Blühen braucht der Garten im Sommer viel Wasser
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Schläuche & Co: Alles eine Frage des richtigen Materials

Leitungen, die für ein System zur Bewässerung des Gartens verwendet werden sollen, müssen großen Belastungen standhalten. Das gilt vor allem dann, wenn sie über dem Boden verlegt und nicht vergraben werden. Es kommt daher ganz entscheidend auf das Material an, aus dem sie gefertigt werden. Ein modernes Druckrohr besteht heute in den allermeisten Fällen aus dem Kunststoff Polyethylen, der einfach mit PE abgekürzt wird. Viele kennen dieses Material bereits von IBC Containern. Allerdings wird für die Tankblase des Containers eine besonders dichte Variante des Kunststoffs verwendet. Dieses HDPE ist unglaublich robust und widerstandsfähig, allerdings auch sehr starr. Für Schläuche bzw. eine zeitgemäße Schlauchtechnik wäre es nicht geeignet. Deshalb werden PE-Druckrohre aus der weichen Variante des Polyethylens hergestellt, dem sogenannten LDPE. Dieses ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität, ohne dass dabei die sonstigen positiven Eigenschaften von PE leiden würden.

100m PE-Rohr 20mm für Brauchwasser PN4

Polyethylen ist grundsätzlich ein sehr widerstandsfähiger Kunststoff, der sich relativ leicht in nahezu jede gewünschte Form bringen und auch einfärben lässt. Er widersteht problemlos den meisten Säuren und Laugen. Zudem ist er witterungsbeständig. Vor allem letzteres spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Druckrohre über dem Erdboden zu verlegen, schließlich sind sie dauerhaft Wind und Wetter ausgesetzt. Mit der richtigen Beschichtung kommt so ein Druckrohr auch problemlos mit den UV-Strahlen der Sonne zurecht. Das gilt erst recht, wenn der Kunststoff vorab schwarz eingefärbt wurde, was bei den meisten Druckrohren der Fall ist. Der wichtigste Vorteil aber ist zweifellos, dass das Rohr bzw. der Schlauch biegsam bleiben. Dadurch ist es möglich, ihn relativ frei im Garten zu verlegen, Hindernisse zu umgehen oder ihn auch mal um eine Ecke zu führen. Mit starren Materialien wäre es jedenfalls kaum oder nur sehr schwer möglich, ein System zur Bewässerung einer Gartenanlage aufzubauen. Wer sich für eine Tropfbewässerung entscheidet muss sich zudem darüber im Klaren sein, dass Pflanzen häufig nur relativ schwer zu erreichen sind. Da ist dann nicht Starrheit, sondern Flexibilität gefragt.

25m PE-Rohr 20mm für Brauchwasser PN4

Moderne Schlauchtechnik: Ein komplettes System aufbauen

Ein System, dass der Bewässerung des Gartens auf Basis der Tröpfchenbewässerung dient, besteht aus mehreren Komponenten. Ausgangspunkt ist stets eine Wasserquelle, also beispielsweise der öffentliche Wasseranschluss oder ein IBC-Container, in dem Regenwasser gesammelt wurde. Von dieser Quelle führt dann eine Hauptleitung ab, von der wiederum Zuleitungen zu den Pflanzen abgehen. Für alle diese Leitungen eignen sich PE-Druckrohre. Der Begriff ist allerdings etwas irreführend. Die vermeintlichen Rohre werden nämlich in der Regel als Schlauch angeboten, von dem dann passende Stücke abgeschnitten werden können. Übrigens sollte so ein Schlauch eine Wandstärke von mindestens 1,35 mm und idealerweise auch einen Durchmesser von etwa 20 mm haben. Ganz wichtig auch: Der Schlauch sollte einem Wasserdruck von bis zu 4 bar standhalten können. Um nun ein komplettes System aufbauen zu können, reichen Druckrohre alleine natürlich nicht aus. Vielmehr müssen die einzelnen Rohre auch miteinander verbunden werden. Dies geschieht über sogenannte Fittings. Das bekannteste dieser Fittings ist zweifellos die Schlauchschelle. Bevor man sich jedoch daran macht, die PE-Druckrohre zu verlegen und sie miteinander zu verbinden, ist es sinnvoll einen möglichst detaillierten Plan zu erstellen. Leitungen einfach nur ins Blaue hinein zu verlegen geht selten gut.

Tröpfchenbewässerung
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Mit Kunststoff für dauerhaftes Grün sorgen

Es klingt vielleicht etwas absurd, aber ausgerechnet ein Kunststoff wie Polyethylen sorgt zuverlässig dafür, dass im Garten alles grünt und blüht. Ein Druckrohr aus PE ist eine gute Basis für die Wasserversorgung von Pflanzen. Integriert in ein Bewässerungssystem erleichtert es jedem Gartenbesitzer die Arbeit und macht unabhängig. Ganz zu schweigen davon, dass diese Rohre zur Bewässerung auch noch erstaunlich günstig sind.