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PE-Tanks – Professionelle Lagermöglichkeiten für die Industrie

Der Kunststoff Polyethylen (PE) ist bei Industrietanks längst zum Standard geworden. Seine typischen Eigenschaften sind geradezu ideal, um beispielsweise den hohen Sicherheitsanforderungen, die diese Tanks oft zu erfüllen haben, gerecht werden zu können. Kein Wunder also, dass PE-Tanks bzw. PE-Behälter heute praktisch überall zum Einsatz kommen, wo es gilt, Flüssigkeiten in größeren Mengen zu lagern. Was man über diese Kunststoffbehälter wissen sollte, erfahren Sie hier.

Industrietanks für den Umweltschutz

Kunststoffe sind ins Gerede gekommen. Vor allem der viele Plastikmüll, der in den Weltmeeren treibt, wird mehr und mehr zum Problem. Doch es gibt da ja auch noch die Kunststoffbehälter, die nicht nur moderne Produktionsverfahren möglich machen, sondern auch ein Schutz für die Umwelt sind. Gerade Industrietanks enthalten häufig Flüssigkeiten wie Säuren oder Laugen, die Mensch und Tier durchaus gefährlich werden könnten. Sie müssen deshalb strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Es gilt dabei stets zu verhindern, dass der Inhalt so eines Tanks ungewollt ins Freie gelangt. Das stellt hohe Ansprüche an das Material, aus dem ein Tank gefertigt wurde. Ein bestimmter Typus des Polyethylens, das HDPE, ist in diesem Zusammenhang das Material der Wahl. Grund genug, sich etwas näher mit ihm und PE-Tanks ganz allgemein auseinanderzusetzen.

Lagertank (Bandagen) mit Einlauf/Auslaufstutzen & Domöffnung Lagertank für AdBlue® (Bandagen) mit Einlaufstutzen

Polyethylen – ein Kunststoff, der modernes Leben erst möglich macht

Polythylen (PE) begegnet uns im Alltag praktisch dauernd. Unter den vielen Kunststoffen, die es mittlerweile gibt, ist er der am meisten verbreitete. Gründe dafür sind, dass er relativ günstig produziert werden kann und sich unter dem Einfluss von Druck und Wärme in nahezu jede gewünschte Form bringen lässt. Klar, dass das eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. Gerade wenn es um Behälter und Kunststofftanks geht, kann er seine Vorteile voll ausspielen. Allerdings kommt bei der Tankproduktion meist ein spezieller Typus zum Einsatz – nämlich das sogenannte High Density PE, abgekürzt HDPE. Es weist eine besonders hohe Dichte auf, die insbesondere Industrietanks sicherer macht. Sie werden dadurch robuster und widerstandsfähiger. Darüber hinaus hält das Material je nach Ausführung auch den meisten Säuren und Laugen stand. Es verwundert daher nicht, dass zwischenzeitlich die meisten Kunststoffbehälter – vom Regenfass über den IBC Container ist zum Industrietank daraus hergestellt werden.

HDPE in Granulatform
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Kunststofftanks – Hightech in Form gebracht

So unscheinbar Kunststoffbehälter meist auch wirken, es handelt sich in der Regel um Hightech-Produkte, hinter denen mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Dabei spielt der Kunststoff, aus dem sie gefertigt werden, ebenso eine Rolle wie die Form. Hinzu kommen bestimmte Ausstattungsmerkmale wie etwa eine Auslaufarmatur oder Einfüllstutzen. Erst das Zusammenspiel dieser drei Komponenten schafft denn auch professionelle Produkte, die den hohen Anforderungen, die Industrie und Gewerbe an sie stellen, gerecht werden können. HDPE punktet zuallererst mit seiner Dichte. Stöße und Rempler können ihm in den meisten Fällen nichts anhaben. Ein Tank aus diesem Material kann auch mit einem spitzen Gegenstand nur unter sehr großer Krafteinwirkung beschädigt werden. Wichtig ist darüber hinaus, dass er nicht mit Säuren und Laugen reagiert, weil das dazu führen könnte, dass er porös und damit undicht wird. Schlussendlich widersteht er auch Temperaturen bis zu maximal 70 Grad Celsius. Die einzige wirkliche Gefahr für ihn sind UV-Strahlen – vorausgesetzt, er ist ihnen über einen längeren Zeitraum hinweg ausgesetzt. Diese können nämlich eine Veränderung der molekularen Struktur des Kunststoffs verursachen und unter Umständen seine Dichtheit beeinflussen.

Lagertank (Bandagen) mit Einlaufstutzen

Bei PE-Tanks spielt stets auch die Form eine große Rolle

Der dafür verwendete Kunststoff muss sich deshalb sehr leicht in eine ganz bestimmte Form bringen lassen. Diese hat nämlich entscheidenden Einfluss auf die Statik und damit natürlich auch auf die Sicherheit. Wichtig ist, dass Drücke, die etwa durch Dämpfe im Inneren des Behältnisses entstehen können, gut aufgefangen und abgeleitet werden können. Das ist im Übrigen ein Grund dafür, warum Kunststoffbehälter meist wenig ästhetisch wirken. Die Funktionalität spielt hier einfach eine weitaus größere Rolle als das Design. Diese Funktionalität lässt sich sogar noch erhöhen. Ein gutes Beispiel dafür ist der IBC Container. Ein IBC besteht stets aus einer Tankblase, einem Gitterkäfig und einer Palette, auf der Blase und Käfig zum Stehen kommen. Das erleichtert vor allem den Transport und hat mit dazu beigetragen, warum ein IBC heute ungemein vielseitig Verwendung findet.

Wo Industrietanks überall zum Einsatz kommen

PE-Tanks lassen sich nahezu überall in der Industrie, im Gewerbe, im Handwerk und sogar teilweise im Handel finden. Überall, wo es um die Lagerung von Flüssigkeiten in größeren Mengen geht, können sie mit ihren spezifischen Eigenschaften punkten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei natürlich auf der chemischen Industrie. Sie benötigt hochwertige Kunststoffbehälter, um Ausgangsstoffe und Endprodukte sicher lagern zu können. Der Sicherheitsaspekt spielt bei ihr sicherlich die größte Rolle. Die Lebensmittelindustrie wiederum benötigt Kunststoffbehälter, die auch tatsächlich lebensmittelecht sind. PE-Tanks erfüllen diese Anforderung in der Regel, was sie zum idealen Behälter für Milch, Säfte, Sirups und viele andere Zutaten macht. Kurzum: Kunststoffbehälter eignen sich für eine schier unüberblickbare Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten.

Flüssigkeitenlager
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Was sonst noch für PE-Behälter spricht

Viele Behältnisse, die früher aus Metall gefertigt worden sind, werden heute aus besonders dichtem PE hergestellt. Das hat vor allem zwei Gründe. Zum einen sind diese Kunststoffbehälter deutlich günstiger, zum anderen lassen sie sich durch ihr geringeres Eigengewicht auch viel einfacher transportieren bzw. versetzen. Dass ihnen Rost nichts anhaben kann, ist dabei natürlich ebenfalls ein nicht ganz unwichtiger Aspekt.