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Rasenbewässerung planen

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Egal, ob es nun um die Gartenbewässerung ganz allgemein oder speziell um die Rasenbewässerung geht, man tut stets gut daran, sie sorgfältig zu planen. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Frage, wie die Bewässerung konkret aussehen soll und welche Bewässerungsanlage zum Einsatz kommt. Und selbstverständlich sollte man auch das Thema Nachhaltigkeit im Hinterkopf behalten. Welche Möglichkeiten es gibt, um Garten und Rasen perfekt zu bewässern, und wie am besten geplant wird, können Sie hier lesen.

Bewässerung in vielen Varianten

Planung ist alles. Wer einen großen Garten mit vielen unterschiedlichen Pflanzen sein Eigen nennt, wird sich früher oder später darüber Gedanken machen, wie er all die Pracht möglichst effektiv, nachhaltig und ohne allzu großen Aufwand bewässern kann. Schnell wird da eine Bewässerungsanlage zum Thema. Die aber sollte bis ins kleinste Detail durchdacht sein, damit sie auch wirklich reibungslos funktioniert. Ohne sorgfältige Planung geht es nicht. Dabei gilt es einige Fragen zu klären, Fragen wie etwa diese: Woher soll das Wasser kommen? Wird nur eine Wasserquelle genutzt oder braucht es doch zwei? Will man händisch mit Gießkanne und Gartenschlauch gießen oder eine automatische Bewässerungsanlage installieren? Und wie soll die Rasenbewässerung eigentlich vonstattengehen? Gerade eine Rasenbewässerung zu planen erfordert besonders viel Sorgfalt. Die sinnvollste Lösung ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine ausgeklügelte Anlage mit Tröpfchenbewässerung für die Pflanzen und integriertem Versenkregner für den Rasen. Hört sich kompliziert und teuer an? In Wahrheit ist es günstiger und simpler als man denkt.

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Regenwassernutzung – die Basis jeder ganzheitlichen Gartenbewässerung

Regenwasser ist definitiv das beste Wasser für Pflanzen aller Art. Schon aus diesem Grund sollte eine Regentonne oder ein IBC Container, in denen der Regen aufgefangen wird, Standard in jedem Garten sein. Wasser ist aber auch ein sehr kostbares Gut, das nicht grenzenlos zur Verfügung steht. Deshalb ist es auch unter dem Gesichtspunkt einer nachhaltigen Bewässerung sinnvoll, den Regen zu nutzen. Obendrein kostet er nichts. Sowohl eine Regentonne als auch ein IBC lassen sich problemlos in jede Art von Bewässerungsanlage integrieren. Unter Umständen ist dafür eine Gartenpumpe nötig, die es ermöglicht, das Wasser im Garten zu verteilen. Außerdem lässt sich eine mechanische oder eine elektronische Zeitschaltuhr installieren, mit der die Bewässerung dann quasi vollautomatisch erfolgen kann. In heißen und trockenen Sommern wird das Regenwasser alleine allerdings nicht ausreichen. Eine zweite Wasserquelle muss her. Meistens wird das die öffentliche Wasserversorgung sein. Beim Planen sollte man deshalb berücksichtigen, dass zwei Anschlüsse bzw. Zugänge an das Bewässerungssystem notwendig sind. Der Druck aus der öffentlichen Wasserleitung ist in der Regel vollkommen ausreichend für jedes Bewässerungssystem. Eine zusätzliche Pumpe ist dann nicht notwendig.

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Rasenbewässerung planen – zwei Systeme vereinen

Wie bereits angedeutet ist ein Bewässerungssystem auf Basis der Tropfbewässerung überaus sinnvoll, bequem und wassersparend. Dabei wird das Wasser mittels im Garten verlegter Schlauchleitungen direkt zu den einzelnen Pflanzen transportiert und dort tröpfchenweise abgegeben. Es kommt praktisch zu keiner Wasserverschwendung. Anders sieht es mit der Rasenbewässerung aus. Ein Rasen muss zwangsläufig großflächig gegossen werden. Das geschieht entweder über sogenannte Schwenkregner oder über Senkregner, die sich tatsächlicher in der Erde versenken lassen, wenn sie gerade nicht benötigt werden. Eine derartige Rasenbewässerung lässt sich in die Bewässerungsanlage einbauen, indem man von der Wasserquelle, also etwa dem Container, dem Regenfass oder dem Wasseranschluss, eine zweite Wasserleitung abgehen lässt. Während die Schläuche für die Tröpfchenbewässerung auch oberirdisch verlegt werden können, gehört die Zuleitung für den Rasen zwingend unter die Erde. Das Mähen mit dem Rasenmäher wäre sonst nämlich ein riesengroßes Problem.

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Eine Bewässerungsanlage bzw. eine Rasenbewässerung zu planen bedeutet folglich zuvorderst, den Verlauf der Zuleitungen festzulegen. Und das wiederum heißt, dass man sich Gedanken darüber machen sollte, wo jeweils eine Leitung hinführen muss. Alle gängigen Systeme bestehen dabei aus einer oder mehreren Haupt- bzw. Zuleitungen, von denen kleinere Leitung zu den einzelnen Pflanzen abgehen. Zugegeben, das erfordert sowohl beim Planen als auch bei der Ausführung Zeit und Mühe. Es lohnt sich allerdings, weil sich dadurch später erheblich Arbeit und Geld sparen lässt – erst recht natürlich, wenn man auf Regenwassernutzung setzt. Eine Bewässerungsanlage zielt im Prinzip stets darauf ab, die Bewässerung möglichst automatisch auszuführen. Als Gartenbesitzer gewinnt man dadurch eindeutig mehr Freiheit und kann im Sommer auch mal eine mehrtägige Abwesenheit für eine Urlaubsreise einplanen.

Komponenten zum Bau einer Rasenbewässerung
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Eine Rasenbewässerung bauen – einfacher, als man vielleicht denkt

Eine Bewässerungsanlage bzw. eine Rasenbewässerung zu planen ist meist schwieriger als sie dann tatsächlich zu bauen. Auch das macht deutlich, welche große Bedeutung eine sorgfältige Planung hat. Die Zeit, die man dafür investiert, erleichtert später die Arbeiten im Garten. Dabei sollte unbedingt ein gezeichneter Plan erstellt werden, aus dem insbesondere die Verläufe der einzelnen Leitungen hervorgehen. Bei der Ausführung muss sich dann natürlich auch an diesen Plan gehalten werden. Am besten besorgt man sich Komplettsets für die Installation einer Bewässerungsanlage. Diese Sets enthalten alles, was man braucht, um loslegen zu können. Sie lassen sich außerdem beliebig erweitern, so dass es möglich ist, individuelle Systeme zu kreieren. Der Aufbau der Anlage selbst ist eigentlich kinderleicht. Man benötigt weder handwerkliches Geschick noch Erfahrung. Kurzum: Jeder kann sich eine Anlage zur Bewässerung in den eigenen Garten holen bzw. selber bauen. Der einzige Knackpunkt ist meist das Ausheben der kleinen Gräben für die Leitungen. Aber auch dabei handelt es sich nicht um Hexerei. Es macht halt einfach nur etwas mehr Mühe. Die dürfte allerdings spätestens dann wieder vergessen sein, wenn man mit Regenwasser wie von Geisterhand für üppiges Wachstum im Garten sorgt.