« Gemüse bequem und einfach mit Tröpfchenbewässerung versorgen »
Tomaten aus dem eigenen Garten schmecken bekanntlich um Längen besser, als die aus dem Supermarkt. An sich ist der Tomatenanbau auch keine große Sache und lässt sich relativ leicht bewerkstelligen. Das einzige Problem dabei ist meist, die Tomaten so zu bewässern, wie es die Pflanzen gerne haben. Auf was es dabei ankommt, wann und wieviel gegossen werden muss und warum sich die Tröpfchenbewässerung dafür gut eignet, erfahren Sie hier.
Die Tomate erfreut sich unter Hobbygärtnern größter Beliebtheit
Kaum ein anderes Gemüse wird häufiger in unseren Gärten angebaut. Dafür gibt es mindestens zwei Gründe. Zum einen schmeckt eine selbst gezogene Tomate in der Regel deutlich besser als eine aus dem Gemüseregal im Supermarkt. Zum anderen ist der Tomatenanbau relativ einfach.

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Auch ohne grünen Daumen lässt er sich erfolgreich bewerkstelligen. Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang auch einen Knackpunkt – das Gießen nämlich. Was die Wasserversorgung angeht, sind Tomatenpflanzen durchaus eigen. Es gibt dabei ein paar grundsätzliche Regeln, an die man sich unbedingt halten sollte. Wer nichts falsch machen möchte, entscheidet sich am besten von Anfang an für eine automatische Bewässerung der Tomaten nach dem Prinzip der Tropfbewässerung.
Tomatenpflanzen eignen sich gut für diese Art der Bewässerung. Das gilt insbesondere, wenn dafür gesammeltes Regenwasser genutzt wird. Ein derartiges Bewässerungssystem ausschließlich für Tomaten aufzubauen, geht schnell und kann zu einer gleichmäßigen Wasserversorgung der Pflanzen beitragen.
Tomatenpflanzen richtig bewässern: Darauf kommt es wirklich an!
Natürlich benötigen Tomatenpflanzen Wasser, um wachsen, gedeihen und Früchte ausbilden zu können. Sie benötigen dafür sogar ausgesprochen viel Wasser – jedenfalls deutlich mehr als andere Gemüsearten. Wassermangel kann sehr schnell zum Problem werden und innerhalb kurzer Zeit zum Absterben der Pflanze führen. Die Toleranz hält sich in diesem Zusammenhang in engen Grenzen. Wie viel Wasser eine Tomatenpflanze pro Tag benötigt, lässt sich leider pauschal nicht sagen.
Die Menge ist unter anderem abhängig von der Sorte und vom Wetter. Bei großer Hitze hat die Pflanze höheren Wasserbedarf als das bei eher kühlen Temperaturen der Fall ist.
Mindestens genauso wichtig wie eine ausreichende Wasserversorgung ist die richtige Art und Weise, die Tomaten zu bewässern. Hier gibt es eine Faustregel: Tomaten immer nur im Wurzelbereich gießen. Auf gar keinen Fall dürfen sie von oben und über die Blätter hinweg gegossen werden. Das ist zwar grundsätzlich für jede Pflanze im Garten zu empfehlen. Bei der Tomate jedoch hat es existenzielle Bedeutung. Werden die Blätter nämlich nass, besteht die große Gefahr, dass sich Pilzkrankheiten entwickeln, an denen die Pflanze eingehen kann. Zu nennen wären hier vor allem die Kraut- und die Braunfäule.

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Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum Tomatenpflanzen nie direkt dem Regen ausgesetzt sein sollten – und warum eine Überdachung sinnvoll ist. Schlussendlich spielt auch der richtige Zeitpunkt beim Tomatengießen eine gewisse Rolle. Ideal dafür sind die frühen Morgenstunden, damit vor allem an heißen Tagen von dem Wasservorrat gezehrt werden kann.
Gartenbewässerung als Mikrobewässerung: Gut für Tomatenpflanzen geeignet
Gerade weil Tomatenpflanzen nur im Wurzelbereich gegossen werden dürfen, bietet sich die sogenannte Tröpfchenbewässerung an. Bei dieser speziellen Form der Gartenbewässerung gibt ein Tropfer regelmäßig, mitunter sogar konstant einzelne Tropfen an die Pflanze ab. Man spricht deshalb auch von Mikrobewässerung. Der stete Tropfen höhlt also nicht nur den Stein, sondern sorgt auch dafür, dass die Gemüse-Bewässerung ausreichend ist. Von Vorteil ist dabei, dass das Wasser gezielt in der Nähe des Wurzelbereichs abgegeben wird. Dadurch können Wassergaben auf Flächen außerhalb der Pflanzen sowie Verluste durch Abdrift verringert werden.
Durch die gezielte Wasserabgabe kann die Mikrobewässerung bzw. Tröpfchenbewässerung den Wasserbedarf an die einzelnen Pflanzen anpassen. Wie viel Wasser gegenüber anderen Bewässerungsmethoden tatsächlich benötigt wird, hängt unter anderem von Boden, Wetter, Pflanzenbedarf, Auslegung und Steuerung der Anlage ab. Um Tomaten derart bewässern zu können, muss zunächst einmal ein Bewässerungssystem aufgebaut werden. Bei so einem System führt grundsätzlich eine Hauptleitung von einer Wasserquelle weg. Von dieser Hauptleitung gehen wiederum diverse Nebenleitungen ab, die dann die einzelnen Pflanzen ansteuern. Am Ende jeder Nebenleitung sitzt dann der Tropfer.

Besonders leicht lässt sich dieses Bewässerungssystem installieren, wenn die Tomatenpflanzen im Garten in Pflanzkübeln gezogen werden. Sollen sie hingegen in Beeten gedeihen, empfehlen sich weniger einzelne Tropfer, sondern ein Tropfschlauch. Ein Tropfschlauch ist so konstruiert, dass er einzelne Tropfen durch seine Hülle hindurch abgeben kann. Folglich können mit einem Tropfschlauch mehrere Tomatenpflanzen gleichzeitig mit Wasser versorgt werden.
Besonders komfortabel wird das System dank einem Bewässerungscomputer. Dann findet tatsächlich eine automatische Bewässerung der Tomaten statt. Sie stellen lediglich gewünschte Bewässerungszeit und Bewässerungsdauer ein. Vorteil im Sommer: Die Pflanzen können auch während einer Abwesenheit nach dem festgelegten Zeitplan bewässert werden.
Tomaten bewässern mit Regenwasser: So geht’s
Gesammeltes Regenwasser ist in der Regel weich und kalkarm und kann deshalb gut für die Bewässerung von Tomaten eingesetzt werden. Es sollte zwar möglichst nicht auf ihre Blätter fallen, kann aber gezielt im Wurzelbereich ausgebracht werden. Damit der Garten und insbesondere Tomatenpflanzen mit Regenwasser gegossen werden können, muss dieses erst einmal gesammelt werden. Dazu kann man einen Intermediate Bulk Container (IBC) verwenden.
Der Container ist nicht nur in der Lage, besonders große Mengen an Wasser aufzunehmen, sondern bietet dank seiner hohen Funktionalität auch die Möglichkeit, ihn in ein bestehendes Bewässerungssystem einzubinden. Bevor das Wasser jedoch im Container landet, muss es erst einmal umgeleitet werden. Dazu nutzt man das Fallrohr am Haus.
Baut man in dieses Fallrohr einen sog. Regendieb ein, lässt sich ein Teil des abfließenden Regenwassers zum IBC Container leiten. Der IBC verfügt über eine Einfüllöffnung, durch die das Wasser in das Innere der Tankblase gelangt. Vom Container aus kann es dann dafür genutzt werden, um Pflanzen zu bewässern.
Regenwasser und Tröpfchenbewässerung kombinieren
Tomatenpflanzen benötigen während ihrer Wachstums- und Fruchtphase regelmäßig Wasser. Eine Tröpfchenbewässerung kann dieses Wasser gezielt in der Nähe des Wurzelbereichs abgeben und unnötige Wassergaben auf umliegende Flächen verringern. Wird zusätzlich gesammeltes Regenwasser verwendet, kann dieses einen Teil des sonst benötigten Leitungswassers ersetzen. Für die aufgefangene Regenwassermenge fallen keine verbrauchsabhängigen Trinkwassergebühren an. Zu berücksichtigen sind jedoch die Anschaffungs-, Installations-, Wartungs- und gegebenenfalls Betriebskosten für Tank, Leitungen, Steuerung und Pumpe.

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Die automatische Bewässerung der Tomaten bzw. des Gartens sorgt zudem für ein hohes Maß an Komfort. Bewässerungszeit und -dauer lassen sich vorab festlegen und bei Bedarf an Wetter, Boden und Entwicklungsstand der Pflanzen anpassen.






