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Dachgarten gestalten

« Hochbeete sorgen für eine Oase im Grünen über den Dächern der Stadt »

Ein Dachgarten ist häufig die einzige Möglichkeit, sich auch in der Stadt eine grüne Wohlfühloase zu schaffen. Für das Gestalten des Gartens auf dem Dach oder der Dachterrasse gelten allerdings ein paar andere Regeln als für herkömmliche Gärten. Dabei müssen stets die besonderen Bedingungen so hoch oben über der Stadt beachtet werden. Auf was es wirklich ankommt und wie sich sogar Gemüse in luftiger Höhe anbauen lässt, erfahren Sie hier.

Ein Garten ist stets auch ein Rückzugsort

In ihm kann der Mensch ganz bei sich selbst sein und sich von dem Stress und der Hektik des Alltags erholen. Auf nicht wenige Zeitgenossen hat Gartenarbeit sogar eine beruhigende und oft geradezu therapeutische Wirkung. Sich eine derartige Wohlfühloase zu schaffen macht also Sinn. Auf dem Land und mit Einfamilienhaus ist das meist auch kein Problem. Anders sieht das hingegen in der Stadt aus. Dort fehlt meist schlicht der Platz für eine Gartenanlage. Zum Glück gibt es aber jede Menge Dächer, die sich auf die eine oder andere Weise begrünen lassen. Einen vernünftigen Dachgarten zu gestalten, ist auch gar nicht so schwer – vorausgesetzt, man beachtet dabei ein paar grundlegende Punkte. Ach ja: Natürlich sollte es sich um ein begehbares Flachdach handeln, weil die Gartengestaltung sonst zu einer sehr großen Herausforderung wird. Darüber hinaus muss abgeklärt werden, ob man die Dachfläche überhaupt für einen Dachgarten nutzen darf. Und eventuell braucht es sogar noch eine Genehmigung von der Stadt.

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Garten und Dach – zwei Dinge, die durchaus zusammenpassen

Garten und Dach haben zumindest auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick jedoch lässt sich feststellen, dass Dächer auch nichts anderes sind als relativ große Freiflächen. Zwar kann man dort nicht unbedingt einen Rasen säen oder einen Obstbaum pflanzen, aber es lassen sich Pflanzkübel und Gartenmöbel aufstellen. Auch ein Hochbeet, in dem Gemüse gezogen wird, ist kein Problem. Wer sich einen Dachgarten gestalten möchte kann folglich ähnlich kreativ sein wie bei einer Anlage auf dem Boden. Wichtig dabei ist allerdings, zunächst einmal eine gute Grundlage zu schaffen. Der erste Schritt besteht also darin, einen passenden Belag aufzubringen. Dieser sollte drei Voraussetzungen erfüllen: Er sollte Wasser abfließen lassen, witterungsbeständig sein und gleichzeitig eine Schallschutzfunktion haben, um die Bewohner der darunter liegenden Wohnungen nicht zu belästigen. Dafür eignen sich verschiedene Beläge bis hin zum abrollbaren Kunstrasen. Am weitesten verbreitet ist jedoch das sogenannte Holzdeck. Es wirkt vollkommen natürlich und ermöglicht außerdem das Barfußlaufen. Holzdecks gibt es fertig montiert oder als Bausatz in verschiedenen Größen. Zuletzt stellt sich die Frage wie Sie Ihren Dachgarten bewässern. Denken Sie also im Vorfeld gründlich darüber nach, ob Regenwasser in ausreichendem Maße gesammelt werden kann und ob für Notfälle ein Hauswasseranschluss vorhanden ist oder gelegt werden kann.

Ein Garten auf dem Dach
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Sichtschutz, Möbel und Pflanztöpfe – die Zutaten für einen heimeligen Garten auf dem Dach

Damit sich auch wirklich eine Wohlfühloase gestalten lässt, ist es notwendig sich vor den Blicken der Nachbarn abzuschirmen, schließlich gibt es rund herum Häuser, die womöglich höher sind. Ein Sichtschutz aus Holz in Kombination mit einem Sonnensegel gehören deshalb zur Grundausstattung. Darüber hinaus braucht es natürlich auch Möbel, um sich in diesem Garten der etwas anderen Art aufhalten zu können. Ein Tisch und mindestens zwei Stühle sollten es schon sein. Auch eine Gartenbank ist reizvoll. Am wichtigsten sind aber zweifellos die Pflanzen. Sie stecken in der Regel in großen Pflanztöpfen, die auf dem Holzdeck verteilt werden. Bei der Bepflanzung sollte man darauf achten, dass vor allem größere Pflanzen zum Einsatz kommen. Da ein Dachgarten nach oben hin offen ist, weitet sich zwangsläufig auch der Raum – und der lässt sich mit größeren Pflanzen einfach besser füllen. Das gilt übrigens auch für die klassische Dachterrasse. Die Pflanzen müssen außerdem sehr robust sein, da sie in Höhe des Daches Wind und Wetter stärker ausgesetzt sind. Und weil sich schwere Pflanzkübel im Herbst nur unter großen Mühen vom Dach abtransportieren lassen, sollte man auch darauf achten, dass sie winterhart bzw. frostfest sind und während der Wintermonate draußen bleiben können. Als ideal haben sich da alle Arten von Zierbäumen erwiesen. Darüber hinaus eignen sich auch Ziergräser und Kletterpflanzen wie etwa der Efeu. Bevor es daran geht, einen Dachgarten zu gestalten, sollte man sich also gründlich überlegen, welche Pflanzen es denn sein sollen. Hilfreich kann dabei auch eine Beratung im Gartenfachhandel sein.

Der Dachgarten als grüne Oase
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Ein Hochbeet sorgt für frisches Gemüse und Erdbeeren

Wer einen Garten sein Eigen nennt, möchte natürlich auch Obst und Gemüse anbauen. Auch das ist selbstverständlich in einem Dachgarten möglich. Benötigt wird dafür allerdings ein Hochbeet. Das lässt sich ganz einfach aus einem alten Intermediate Bulk Container (IBC) bauen. Dazu wird einfach die obere Seite der Tankblase, über die jeder IBC verfügt, mit einer Stichsäge abgeschnitten und entfernt. Mann erhält so eine Wanne, die dann mit Erde befüllt werden kann. Durch die ebenfalls dazu gehörige Gitterbox hat das IBC Hochbeet einen absolut sicheren Stand. Es kann auch relativ leicht versetzt werden. Wichtig zu wissen: Ein IBC Hochbeet funktioniert wie jedes andere Hochbeet auch. Folglich lassen sich dort die meisten Gemüsearten bis hin zu Tomaten anbauen. Es eignet sich aber auch für Kräuter und sogar für Erdbeeren. Ein IBC bildet dafür nicht nur die überaus praktische Grundlage, sondern ist auch noch relativ günstig. Wer keine Lust auf Selberbauen hat, kann bei Rekubik auch direkt ein IBC-Hochbeet kaufen.

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Einen Dachgarten gestalten: Auf die Details kommt es an

Bei der Gartengestaltung spielen natürlich Accessoires eine nicht zu unterschätzende Rolle. So sind etwa Gartenzwerge eine witzige Gestaltungsmaßnahme. Aber auch Windspiele und Windräder bieten sich an. Im Grunde geht alles, was in einem herkömmlichen Garten auch geht. Es kommt lediglich auf den individuellen Geschmack und die eigene Kreativität an.