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IBC Container bei Frost im Winter

« Wie sich der Container vor Kälte schützen lässt »

Ein IBC Container ist sehr widerstandsfähig und robust, sogar Schnee, Eis und Frost trotzt er. Aber während der kalten Jahreszeit sollte man dennoch einige Vorkehrungen treffen, um den Behälter winterfest zu machen. Sonst droht eine Beschädigung der Tankblase durch Frostsprengung. Das gilt besonders dann, wenn man ihn auch während des Winters mit Wasser befüllen und als Tank nutzen möchten. Welche Möglichkeiten es gibt und welches Zubehör nötig ist, erfahren Sie hier.

Winterschutz im Garten

Es gibt eine ganze Reihe von Pflanzen, die absolut winterhart sind. Frost und Schnee können ihnen nichts anhaben. Lediglich bei extremen Minusgeraden müssen sie zusätzlich geschützt werden – zum Beispiel durch eine Abdeckung mit einer Laub- oder Kompostschicht. Ganz ähnlich verhält es sich mit einer Regentonne oder einem Intermediate Bulk Container (IBC), der beispielsweise im Garten als Wassertank genutzt wird. Soll er den Winter über im Freien verbleiben braucht er zusätzlichen Schutz. Am besten verwendet man dafür eine Abdeckung, die zu diesem Zweck hergestellt wurde und zuverlässig vor Frost schützt. Die speziellen Hauben bzw. Schutzhüllen lassen sich passgenau wie ein Mantel um die gesamte Konstruktion hüllen. Kommt zu tiefen Minusgraden, gibt es sogar Heizmäntel bzw. Containerheizungen, die mit Strom beheizt werden. IBCs sind robust und kommen gut mit temporären Minusgeraden und Frost zurecht. Aber beim Überwintern im Freien sollte man auf Nummer sicher gehen und den IBC Container frostsicher machen.

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IBC überwintern, aber richtig!

IBCs werden meistens aus dem sehr stabilen Kunststoff High Density Polyethylen (HDPE) gefertigt. Zu dessen zahlreichen positiven Eigenschaften gehört, dass er gut mit Minustemperaturen und Frost zurechtkommt. Ist er diesen jedoch über Wochen hinweg ausgesetzt, kann das dazu führen, dass das Material brüchig wird. In der Folge besteht die Gefahr, dass die Dichte des Kunststoffs leidet und es zu Rissen kommt. An sich sollte man IBCs während der Wintermonate nicht nutzen und ihnen eine Pause können. Sie sollten also überwintert werden. Dazu muss man zunächst die Tankblase komplett entleeren und sie trocknen lassen. Anschließend stellt man sie in einem geschützten Raum unter, bis sie im nächsten Frühjahr wieder nach draußen kann. Nach Möglichkeit sollte keine Restfeuchtigkeit im Tank verbleiben.

Gefriert das Wasser dehnt es sich aus und kann dabei enorme Kräfte entfalten – es droht Frostsprengung. Der erste Schritt, um einen leeren IBC Container frostsicher zu machen, ist deshalb immer, ihn gründlich trocknen zu lassen. Soll bzw. muss er anschließend im Freien verbleiben, ist die Abdeckung mit einer passgenauen Schutzhülle zu empfehlen. Die Hülle bewirkt dabei nicht nur einen gewissen Schutz vor Kälte, sondern verhindert auch weitgehend den Kontakt mit Regen oder Schnee.  Zum Glück gibt es praktisch für IBCs in allen Größen auch die passende Hülle. Die Größe leitet sich dabei immer vom Fassungsvermögen der Tankblase ab. Eine spezielle Form der Schutzhülle ist übrigens die Thermohülle. Sie schützt die leere Tankblase noch besser vor Kälte bzw. Frost. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass der Auslaufhahn noch gesondert geschützt werden muss. Am besten man umwickelt ihn gründlich mit einem alten Tuch.

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Auch im Winter die Regentonne und den Wassertank nutzen

Wie oben beschrieben ist das normale Vorgehen, um IBCs über die Wintermonate einzumotten. Es gibt jedoch Fälle, bei denen das nicht möglich ist. So kann es etwa sein, dass auch während der kalten Jahreszeit im Garten Wasser benötigt wird. In diesem Fall ist es am wichtigsten zu verhindern, dass das Wasser im IBC Container einfriert. Dazu gleich vorweg ein wichtiger Tipp: Die Tankblase darf bei eisigen Temperaturen auf gar keinen Fall komplett gefüllt werden. Es besteht immer eine gewisse Restgefahr, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen das Wasser gefriert. Bei einem vollen Tank würde das zwangsläufig dazu führen, dass die Blase platzt oder beträchtlichen Schaden nimmt. Sie sollte deshalb maximal zur Hälfte gefüllt sein. Damit der IBC Container bei Frost weiterhin genutzt werden kann, darf die Temperatur im Inneren der Tankblase nicht unter Null Grad fallen.

Bei dauerhaftem Frost lässt sich das meist nur verhindern, wenn man den Wassertank entweder mit einer Thermohaube bzw. einem Isolierdeckel versieht oder einen Heizmantel anbringt. Thermohaube, Isolierdeckel und Heizmantel sind zunächst einmal auch Schutzhüllen, die passgenau über den IBC gestülpt werden. Eine Thermohaube verlangsamt dabei das Eindringen der Kälte von außen. Sie wirkt allerdings nicht unbegrenzt. Wenn permanent, also auch tagsüber, Frost herrscht, können die Temperaturen selbst unter der Haube so stark sinken, dass das Wasser einfriert.

Wer den gesamten Winter über den IBC Container vor Frost schützen möchte und gleichzeitig weiterhin benutzen möchte, sollte deshalb auch einen Heizmantel verwenden. Er funktioniert wie eine große Heizdecke. Die Temperaturen können so dauerhaft über Null Grad gehalten werden. Da es vor allem nachts eisig kalt werden kann, empfiehlt sich die Verwendung denn auch hauptsächlich während der Nachtstunden. Die Sache hat allerdings auch einen Haken: Um den Mantel betreiben zu können braucht es unbedingt Strom. In der Regel bedeutet das, dass mindestens ein Verlängerungskabel verlegt werden muss.

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Schutz vor Frost: ergänzende Maßnahmen

Schutzhüllen und Hauben sind wirkungsvolle Mittel, um IBCs vor zu viel Kälte zu schützen. Zusätzlich ist es sinnvoll, ergänzende Maßnahmen zu ergreifen, wenn es darum geht, einen IBC Container frostsicher zu machen. So sollte nach Möglichkeit ein windgeschützter Standort für den Wassertank gewählt werden. Kalte Winterwinde erhöhen nämlich das Risiko enorm, dass eine Hülle ihre Wirkung verliert. Wird der Standort dann auch noch gut von der Sonne beschienen, beugt das der Entstehung von Frost zusätzlich vor. Eine weitere sinnvolle Maßnahme besteht darin, den IBC auf einem Podest zu platzieren. Auf diese Weise lässt sich der Abstand zwischen Boden und Tankblase deutlich vergrößern. Da ein gefrorener Boden zwangsläufig Kälte abstrahlt, ist so eine weitere Gefahrenquelle ausgeschlossen. Praktischerweise gibt es passende Podeste oder Paletten für alle Containergrößen. Mit diesen Maßnahmen und einer Schutzhülle in welcher Ausführung auch immer sollte ein Container auf jeden Fall gut durch den Winter kommen und auch noch im Frühjahr voll einsatzfähig sein.

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